Informationen über Kanalanschlussbeitrag

In den nächsten Wochen wird die Stadtentwässerung Frankfurt am Main (SEF) für den Riedberg mit der Veranlagung des Kanalanschlussbeitrags beginnen. Der Kanalanschlussbeitrag ist einmalig für ein Grundstück von den jeweiligen Grundstückseigentümern für die Möglichkeit der Inanspruchnahme der öffentlichen Anlagen zur Abwasserbeseitigung zu entrichten.

Die SEF hatte Grundbesitzeigentümer sowie interessierte Bürger zu einer Informationsveranstaltung in die Aula des Gymnasiums eingeladen, die jedoch nur auf mäßiges Interesse stieß und rund 30 Riedberger anlockte. Dabei kommen in den nächsten Monaten auf die Bewohner zum Teil hohe Kosten zu. Lediglich eine kleine Gruppe Riedberger im Bereich des Bonifatiusbrunnens kann aufatmen. Sie hatten den Beitrag bereits vor Jahren zeitnah zur Bautätigkeit entrichtet. Alle anderen Baubereiche mussten erst komplett abgeschlossen werden, darum werden die Bescheide erst jetzt verschickt.  

Welche Kosten auf Eigentümer zukommen, kann man mit den Angaben aus dem Infoblatt der SEF individuell berechnen. Dass Musterrechnungen nur wenig bringen, zeigte sich bereits auf der Infoveranstaltung, als diverse Sonderfälle zur Sprache kamen und lebhaft andiskutiert wurden. 

Die beim Infoabend gezeigte Präsentation kann hier nachgelesen werden. Mit dem Verschicken der Bescheide wird in den nächsten Wochen begonnen. Bis alle Quartiere eine Zahlungsaufforderung bekommen haben, wird es voraussichtlich bis Sommer 2018 dauern, teilte die Stadtentwässerung mit. Begonnen wird mit dem Quartier Parkstadt, weiter geht es mit der Schönen Aussicht, Universität, Ginsterhöhe und dann weiter über Mitte, Altkönigblick und Niederurseler Hang bis zum letzten Quartier Westflügel.

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