Nazi-Schmierereien am Gymnasium Riedberg

In der Nacht von Samstag auf Sonntag haben Unbekannte eine Mauer des Gymnasiums Riedberg in der Friedrich-Dessauer-Straße verschandelt. Hier wurden mit goldener Farbe unter anderem zwei Hakenkreuze aufgesprüht. Schulleiter Helmut Kühnberger reagierte schnell, erstattete Anzeige und ließ die Schmierereien entfernen.

Die Polizei hat möglicherweise bereits eine Spur zu dem mutmaßlichen Täter. Schon am Freitagabend, 9. April, wurde um 23 Uhr ein 17-Jähriger vorläufig festgenommen. Er hatte in der Spielsgasse in Niederursel Wände beschmiert - dort allerdings ohne politischen Hintergrund.

Jedoch verwendete er dabei nach Polizeiangaben ebenfalls goldene Graffiti-Farbe, die auch an der Wand des Gymnasiums zum Einsatz kam. Die Polizei prüft, ob der junge Mann auch für die Schmiererei am Gymnasium verantwortlich ist. 

Kommentare   

#1 Michael F. 2016-04-18 19:51
Eine weitere gute Idee wäre, wenn die Anwohner etwas aktiver die Nachbarschaft beobachten würden. Hinter geschlossenen Rollläden verstecken halte ich nicht für die beste Lösung. Bei den Grundstückpreis en kann man, auch von den Benutzern des Jugendhauses, etwas gepflegteren Umgang mit Allgemeingut verlangen. Sollten die Jugendlichen es schaffen den öffentlichen Raum um das Jugendhaus in dieser Art zu besetzen, ist es hoffentlich nur eine Frage der Zeit, bis das Jugendhaus geschlossen wird. Wollen wir wetten, dass die Jugendhausbenut zer in kurzer Zeit den Spielplatz versauen? Egal. Der Steuerzahler bezahlt die Sanierung.
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#2 Michael 2016-04-18 23:03
was soll das den für eine Aussage sein?
Selten so einen Sch gelesen. Was hat das Jugendhaus mit den Naziparolen zu tun?
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#3 Petrova 2016-04-19 12:17
Ich bitte Sie nicht alles was im Stadtteil geschieht mit dem Jugendhaus zu verbinden. Das ist eher nur eine Vermutung. Keiner weiß letztendlich wer das gemacht hat. Das Jugendhaus macht was möglich ist. Immerhin ist das Haus nur an 5 Tage die Woche geöffnet. Was Abends oder am Wochenende im Stadtteil passiert, muss nicht mit dem Jugendhaus zu tun haben. 70 % der Besucher im Haus sind eher Riedberger Gymnasiasten.
Also bitte keine Meinungen äußern, die nicht vertretbar sind.
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#4 P. Vasquez 2016-04-22 18:29
Und unter Riedberger Gymnasiasten können auf keinen Fall welche sein, die Naziparolen schmieren?
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